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Differenzierungs- und Fördermöglichkeiten im
Fremdsprachenunterricht

Heil- und Förderpädagog*innen sind heute Teil vieler Lehrkollegien an Regelschulen. Zu ihren Hauptaufgaben gehört es, Schüler*innen zu diagnostizieren und auf der Grundlage der Diagnose Förderpläne zu erstellen.

Anschließend fällt es auch in den Aufgabenbereich der Fachlehrer*innen, die jeweiligen Schüler*innen bei der Umsetzung der Förderpläne zu unterstützen und den Lernfortschritt in Kooperation mit den Förderpädagog*innen zu testen und zu dokumentieren.

Bei diesen Arbeitsprozessen sind für viele Förderpädagog*innen die fachspezifischen Differenzierungsmöglichkeiten und für Fachlehrkräfte die förderpädagogischen Grundlagen der Diagnose eine Black Box. Im ungünstigsten Fall könnte die Fachlehrkraft demnach im Unterricht Wege der Differenzierung wählen, die den/die betroffene/n Schüler*in nicht adäquat unterstützen.

Im Rahmen einer Workshopreihe möchten wir nun beide Expertengruppen miteinander ins Gespräch bringen und die Black Boxes  erhellen. 

Workshop III: Autismus-Spektrums-Störungen

Ob die Anzahl der Schüler*innen, die eine Autismus-Spektrums-Störung (ASS) mitbringen, tatsächlich rasant angestiegen ist, oder ob der statistisch gemessene Anstieg mit veränderten Diagnoseverfahren und Definitionen zu erklären ist, kann bislang nicht eindeutig geklärt werden. Tatsache ist aber, dass ASS zu denjenigen Förderbereichen gehört, mit denen Lehrer*innen an allen Schulformen zunehmend konfrontiert werden. Schon aus diesem Grund ist der Bedarf nach entsprechenden Fortbildungen groß, um die Betroffenen optimal zu fördern und fordern.

Im Rahmen der Black Box Reihe wird Herr Christoph Errens, u.a. Lehrer für Französisch und Biologie an der Integrativen Gesamtschule Bonns Fünfte, einen Workshop leiten, der zunächst Einblicke in den aktuellen Forschungsstand zu den Störungsbildern der ASS geben und anschließend praktische Vorschläge zu Unterrichtsverfahren in den Fremdsprachen und Naturwissenschaften (und darüber hinaus) ermöglichen soll. 

Datum: Samstag, 20. Mai 2017; Zeit: 9:30h bis 15:30h; Ort: Slavisches Institut der UzK

Anmeldungen nimmt Aline Willems gerne entgegen unter: a.willemsSpamProtectionuni-koeln.de

Weitere Informationen finden Sie auch auf dem Flyer.

Workshop II: Sprachliche Kompetenzen & sprachsensibler Unterricht / DAZ

Am Montag, den 10. Oktober 2016, informieren die beiden Expertinnen Frau Dr. Melanie Eberhardt und Frau Dr. Magdalena Spaude alle interessierten Fachdidaktiker*innen zunächst über Herausforderungen und Chancen in sprachlich heterogenen Klassen – von unterschiedlichen Herkunftssprachen bis Sprachstörungen. Am Nachmittag steht wieder Zeit zur Verfügung, um die neu gewonnen Erkenntnisse in die 'eigenen' Fachdidaktiken zu übertragen und miteinander zu diskutieren. 

Anmeldung und Rückfragen gerne an Frau Svenja Jaster (ZfL): svenja.jasterSpamProtectionuni-koeln.de 

Weitere Informationen finden Sie auch im Flyer.

Workshop I: Denken & Lernen

Freitag, 04. März 2016 -- 8:30h - 16:00h
Arbeitsraum des Slavischen Instituts (Weyertal 137, EG)

Anmeldung bitte an: a.willemsSpamProtectionuni-koeln.de

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer: